Unterstützende Organisationen
Die Amtszeitbeschränkung wurde 1972 eingeführt. Seither ist sie 2 Mal vom Volk bestätigt worden. Sie hat sich bewährt. Es gibt keinen Grund sie abzuschaffen. Wir brauchen im Parlament keine Sesselkleber, sondern immer wieder frischen Wind. Deshalb: Nein zur Aufhebung der Amtszeitbeschränkung am 21. Mai 2017

Frische Ideen!
Am demokratischen Prozess sollen sich möglichst viele verschiedene Menschen beteiligen können. Dank der Beschränkung auf vier aufeinanderfolgende Amtsperioden können sich verschiedene Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven im Parlament einbringen. Ein stetiger Austausch der Landrät_innen sorgt für einen frischen Wind im Parlament und trägt neue Ideen in den Landrat.
So steht der Weg offen für neue Lösungsansätze, die starre Sichtweisen ablösen.16 Jahre sind genug!

Jungen Menschen eine Chance geben!
Damit die Bedürfnisse aller Menschen im Landrat vertreten sind, braucht es Strukturen, die jungen Menschen den Einstieg in die Politik erleichtern. Unser Kanton kann nur langfristig erfolgreich sein, wenn auch der jungen Generation ein Mitspracherecht eingeräumt wird. Denn sie ist es, die mit den heute gefällten Entscheidungen am längsten leben muss.
Eine Beschränkung auf vier aufeinanderfolgende Legislaturen bestärkt die Parteien eine aktive Nachwuchsförderung zu betreiben und transparente Strukturen zu schaffen, die nicht nur auf Einzelpersonen bauen.

Filz verhindern
Das Parlament ist ein Ort der demokratischen, transparenten Meinungsbildung.
Alle gewählten Volksvertreter_innen sollen die gleichen politischen Möglichkeiten offen stehen. Die Amtszeitbeschränkung trägt einen wesentlichen Teil dazu bei. Sie wirkt der Entstehung von inoffiziellen Machtstrukturen entgegen, indem sie dafür sorgt, dass es immer wieder personelle Veränderungen im Rat gibt.  Solche fixen, festgefahrenen Machtstrukturen (Filz) gilt es zu verhindern. Mit einer Amtszeitbeschränkung sind die Parlamentarier_innen immer wieder gezwungen auch neue Kräfte von ausserhalb einzubinden, statt einfach so weiter zu wursteln wie zuvor.

Sesselkleber wollen Nachwuchsproblem vertuschen!
Die bürgerlichen Parteien haben es in den letzten Jahren versäumt eine aktive Nachwuchsförderung zu betreiben. Dieses Versagen versuchen sie durch die Abschaffung der Amtszeitbeschränkung zu verschleiern. Die kantonale Gesetzgebung darf nicht für die Durchsetzung von Eigeninteressen missbraucht werden. Die Frage nach Eigeninteressen stellt sich insbesondere bei der SVP und der FDP, deren Fraktionspräsidenten sich beide in ihrer letzten Legislatur befinden.

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10. Apr 2017