Die Bildungspolitik muss sich an den Herausforderungen der Zukunft orientieren und nicht an den Zeit Profilierungsneurosen einzelner Politiker, die ihre Einzelinteressen auf dem Buckel der Lehrer- und Schülerschaft ausleben möchten.

Die SP spricht sich dafür aus, den 2006 und 2010 vom Volk beschlossenen und bekräftigten Weg der Bildungsharmonisierung weiterzugehen. „Bildung ist unsere einzige Ressource“ darf unter der rechtskonservativen Abbaupolitik nicht zur hohlen Phrase werden. Leistungsabbau in der Bildung kommt für die SP nicht in Frage. Harmos und Lehrplan 21 sind ausserdem gesamtschweizerische Entwicklungen, die nicht durch Kantönligeist, Einzelinteressen oder Sparübungen gefährdet werden dürfen.

  • Ja zu Harmos und Lehrplan 21 – Nein zum Kantönligeist
    Die SP setzt sich für den gemeinsamen Bildungsraum BL/BS/Nordwestschweiz im Bereich der Schultypen, Lehrpläne und Ausbildung der Lehrkräfte ein. Die Kantone der Nordwestschweiz verfügen seit diesem Schuljahr zum ersten Mal seit Jahrzehnten wieder über eine vergleichbare Laufbahn für Schülerinnen und Schüler. Diese Errungenschaft will die SP beibehalten.
  • Keine Verpolitisierung der Bildung – Lehrpläne gehören nicht in den Landrat
    Die Profilierungsneurosen und Fortschrittsfeindlichkeit einiger LandrätInnen führen zur Verpolitisierung der Bildung. Die SP befürwortet weiterhin, dass die Kompetenz über Lehrpläne beim breit abgestützten Bildungsrat liegt – wie vom Volk 2011 bestätigt.
  • Baselland darf nicht zum Schmarotzerkanton verkommen
    Leistungsabbau in der Kultur- und Bildungspartnerschaft ist kontraproduktiv. Das Baselbiet profitiert von einer starken Uni Basel. Der Univertrag schützt diese Errungenschaft. Eine Aufkündigung der gemeinsamen Trägerschaft schwächt unseren Kanton und unsere Region.

Bildungspolitik für die Zukunft statt für das Vorgestern

28. Okt 2016