Die SP Baselland begrüsst den Entscheid des Bildungsrates BL, den Lehrplan 21 einzuführen. Der Kanton Basel-Landschaft darf nicht zur Bildungsinsel werden. Dies will auch die Bevölkerung nicht, die in mehreren Abstimmungen den Harmonisierungs-Plänen zugestimmt hat.

Der Bildungsrat ist ein breit abgestütztes Gremium mit Fachpersonen des Bildungsbereichs, jedoch auch mit Vertreterinnen und Vertretern der Kirchen, der Handelskammer beider Basel und der Wirtschaftskammer Baselland. Im Juni 2012 beschloss der Bildungsrat eine gemeinsame Stundentafel mit dem Kanton Basel-Stadt. Seither wurde kontinuierlich weiter in Richtung einer einheitlichen Bildungslandschaft Nordwestschweiz gearbeitet. Es ist deshalb nur konsequent, dass nun auch die Einführung des Lehrplans 21 beschlossen wurde. 

Die SP Baselland bekennt sich zur Institution Bildungsrat und seiner Stellung in unserem Kanton. Wir sind erfreut, dass von dieser Seite weiterhin gehandelt wird. Gestalten statt blockieren – das entspricht den Vorstellungen unserer Partei. Dies ist der richtige Weg, die Angleichung der Schulsysteme weiter voranzutreiben und gemeinsam mit Basel-Stadt und im Bildungsraum Nordwestschweiz die Bildungsharmonisierung umzusetzen und abzuschliessen.

28. Nov 2014