Beim Lesen der letzten Leserbriefe in der Volksstimme hat es mir doch glatt die Stimme verschlagen. Da monieren gleich drei Volksvertreter, die bestenfalls eine Landratsperiode knapp hinter sich haben, über Minderheiten, wie sie tatsächlich seit der letzten Landrats und Regierungsratswahlen 2015 bestehen. Wohlverstanden Minderheiten, die in den letzten 25 Jahren nicht anders aufgestellt waren. Die Linke war in dieser Zeit NIE in der Mehrheit. Nun soll also die Misswirtschaft der roten Zahlen trotz Minderheit einmal mehr der SP angelastet werden. Ein bisschen Grün und ab und zu mal CVP machen immer noch keine Mehrheiten aus. Ich bin jedoch der festen Überzeugung, wenn ich nun die Verhältnisse im jetzigen Landrat genau anschaue, dass die Konstellation mit keinen Mehrheiten eine wesentlich bessere, lösungsorientierte Politik in unserem Kanton bewirkt hat. Deshalb werde ich alles daran setzen, dass besagte Bürgerliche ihre Mehrheiten verlieren und wieder die alten Qualitäten des lösungsorientierten Prozesses herbeigeführt werden. Machtpolitik der letzten 4 Jahre möchte ich lieber nicht mehr erleben, die Resultate waren auf gut deutsch versch.... (sprich: sind in die Hose gegangen).

09. Okt 2018