Im Baselbiet ist die familienergänzende Betreuung im Vergleich mit anderen Kantonen sehr teuer. Viele Familien können sich die Kita nicht leisten. Das Ergebnis: Frauen bleiben häufiger zuhause - mit gravierenden Folgen für ihre Löhne und Renten. Viele Kitas stehen finanziell massiv unter Druck oder müssen sogar schliessen.

Frauen und queere Menschen sind weiterhin mit Gewalt und Sexismus konfrontiert. Das Frauenhaus muss Kinder und Frauen in Gefahr aufgrund von Platzmangel abweisen.

Wir fordern

  • gebührenfreie Kitaplätze im ganzen Baselbiet sowie gute Arbeitsbedingungen in der Kinderbetreuung.
  • eine echte Elternzeit. Damit stärken wir die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und sorgen für eine gerechtere Verteilung der Care-Arbeit.
  • den massiven Ausbau der Prävention von geschlechtsspezifischer Gewalt und Hate Crimes. Es braucht eine stärkere Förderung der Täter:innenarbeit sowie umfassende Aufklärung zu queeren Themen.
  • eine gesetzliche Definition von Femizid und dessen statistische Erfassung.
  • mehr Schutzplätze, Notunterkünfte sowie Beratungsstellen im ganzen Kanton für Frauen, Kinder und genderqueere Menschen.
  • die konsequente Umsetzung der Lohngleichheit, insbesondere durch verbindlich eingeforderte Lohngleichheitsanalysen.
  • den Ausbau der schulergänzenden Betreuung. Jedes Kind soll kostenlosen Zugang zu einem Mittagstisch sowie zu Betreuung vor und nach dem Unterricht haben.
  • einen ganzheitlichen Sexualkundeunterricht, der Prävention gegen sexualisierte Gewalt und Aufklärung über Vielfalt ins Zentrum stellt.
  • dass der Kanton Teilzeitarbeit fördert und insbesondere für Männer erleichtert.
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