In den letzten Jahren musste das Kantonspersonal unten durch: Lohnabbau, Nichtgewährung des Teuerungsausgleichs, Verschlechterung der Arbeitsbedingungen und Einbussen bei der Pensionskasse. Immer wieder haben die Personalvertretungen sowie die SP im Landrat diese Abbaupolitik kritisiert Der Widerstand zeigt nun Wirkung: Der Regierungsrat ist bereit, auf das Jahr 2019 einen Teuerungsausgleich von 1,4 Prozent zu gewähren.

Gemeinsam mit den Personalverbänden hat sich die SP Baselland stets gegen diese Politik gewehrt. Die Anträge auf einen Teuerungsausgleich sind in den letzten Jahren regelmässig abgelehnt worden. Jetzt aber zeigt der hartnäckige Widerstand Wirkung: Der Regierungsrat schlägt dem Landrat einen Teuerungsausgleich von 1,4 Prozent vor. Nun muss auch noch die rechte Parlamentsmehrheit den Beweis der Wertschätzung für das Kantonspersonal erbringen.  

Mit diesem begrüssenswerten Schritt kann zwar die Teuerung einigermassen ausgeglichen werden. Die übrigen Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen aber bleiben. Es wird weiterhin nötig sein, die berechtigten Anliegen des Kantonspersonals mit Verve zu vertreten. Dies nicht nur im Interesse der Angestellten, sondern im Interesse des ganzen Kantons. Damit im Baselbiet in die Zukunft schreiten kann und nicht weiter Abbaupolitik betreibt, muss der Kanton ein Arbeitgeber sein, der auch für innovative, engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter attraktiv ist.

07. Nov 2018