Zehntausende, vor allem junge Menschen gehen regelmässig für das Klima auf die Strasse – sie fordern die Politik lautstark auf, endlich griffige Massnahmen zu ergreifen, damit auch die Schweiz ihre Verantwortung im Kampf gegen den Klimawandel wahrnimmt. Diese Bewegung freut mich sehr. Die SP hat diesen Protest ins Baselbieter Parlament getragen.

In Zusammenarbeit mit der Klimajugend haben wir einen Vorstoss ausgearbeitet. Dieser fordert die Ausrufung des «Klimanotstandes». Damit würde die Eindämmung des Klimawandels und seiner schwerwiegenden Folgen als Aufgabe von höchster Priorität anerkannt. Der Landrat hat es letzte Woche abgelehnt, sofort über diese Resolution zu diskutieren. Das Anliegen sei «nicht dringlich» wurde von der SVP, sowie von Teilen der FDP behauptet. Eine FDP-Landrätin aus Münchenstein erklärte gar, das Anliegen sei nur ein «Hype».

Die Bekämpfung des Klimawandels ist aber dringlich. Dafür sollten wir uns auf allen Ebenen einsetzen: International, national, aber auch lokal bei uns im Kanton. Es braucht ein griffiges CO2-Gesetz, die saubere Mobilität muss weiter gefördert werden und wir brauchen eine Investitionsoffensive in saubere Energie, damit wir vom dreckigen Öl und Gas wegkommen. Und zu Beginn soll der Kanton die Klimakrise als grösste Herausforderung unserer Zeit anerkennen. Wer das unterstützt, kann am 31. März SP-Liste 2 in den Landrat und Kathrin Schweizer in den Regierungsrat wählen.

07. Mär 2019