Seit dem 6. Juli 2020 gilt schweizweit eine Maskenpflicht im öffentli-chen Verkehr. Für Menschen mit kleinem Budget ist diese finanzielle Mehrbelastung nur schwer zu stemmen. Deshalb fordert die SP Basel-land den Regierungsrat mit einer Motion dazu auf, ein Konzept für die kostenlose Abgabe von Atemschutzmasken an Sozialhilfeempfängerin-nen und Sozialhilfeempfänger auszuarbeiten.

Die Beschaffung von Atemschutzmasken kann für viele Menschen, die in bescheidenen Verhältnissen leben zu einer finanziellen Belastung werden. Deshalb empfiehlt die Konferenz für Sozialhilfe (Skos) eine kostenlose Abgabe von Schutzmasken an Sozialhilfeempfängerinnen und Sozialhilfeempfänger. Die SP Baselland unterstütz diese Forderung. Sie ist der Meinung, dass alle Personen, die Sozialhilfe oder Prämienverbilligungen empfangen, kostenlos Atemschutzmasken erhalten sollen. Dasselbe soll auch für alle anderen Personen gelten, die Mühe haben mit der finanziellen Belastung, die die Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr mit sich bringt. Nur so kann gewährleistet werden, dass alle Zugang zu genügend Atemschutzmasken haben, um sich selbst und andere angemessen vor einer Ansteckung zu schützen.

Diese Forderungen sollen mit Blick auf die steigenden Neuinfektionen so schnell wie möglich umgesetzt werden. Nur wenn alle Menschen im Kanton Basel-Landschaft die Möglichkeit haben, die Anweisungen des Bundesamt für Gesundheit zu befolgen, kann die Zahl der Neuinfektionen tief gehalten werden.

 

Auskunft erteilt:

Lucia Mikeler Knaack, Landrätin: 079 322 57 29

Communiqué

22. Jul 2020