Die Universität Basel darf nicht kaputt gespart werden. Sie braucht Planungssicherheit und eine gesicherte und solidarische Mitträgerschaft von Seiten des Kantons Basel-Landschaft. Dies bekräftigen weit über 600 Menschen mit ihrer Unterschrift unter den offenen Brief an den Baselbieter Regierungsrat, der im Dezember 2016 von der SP Baselland lanciert worden ist. Zu den Erstunterzeichnenden des Briefs gehören unter anderen die alt Regierungsräte Peter Schmid (SP) und Andreas Koellreuter (FDP).

Rund 630 Personen aus allen Gesellschaftsschichten und politischen Lagern haben mit ihrer Unterschrift zum Ausdruck gegeben, dass sie von der  Baselbieter Regierung ein klares Bekenntnis zur Universität Basel und zur gemeinsamen Trägerschaft mit dem Kanton Basel-Stadt erwarten. Schon durch die Absicht der Regierung, das Baselbieter Engagement bei der Uni um 25 Mio. pro Jahr zurückzufahren, ist eine massive Verunsicherung entstanden. Dass inzwischen diese Unsicherheit durch weitere politische Vorstösse aus der Partei der Baselbieter Bildungsdirektorin, die gar einen Leistungsabbau von jährlich über 100 Mio. CHF ins Auge fassen, nochmals erhöht worden ist, hat die Situation weiter verschärft.

Umso ernster sind die besorgten Stimmen zu nehmen, die im offenen Brief in Erinnerung rufen, dass ein mit solchen Massnahmen einhergehender Bildungsabbau nicht nur der Universität selbst schadet, sondern dem Bildungs- und Wirtschaftsstandort der Region Basel insgesamt.

Deshalb rufen die 626 Unterzeichnenden des offenen Briefes den Baselbieter Regierungsrat dazu auf, mit einem mutigen Entscheid dafür zu sorgen, dass die Universität Basel die Planungssicherheit zurück gewinnt, eine Volluniversität bleibt, dass weiterhin Lehre und Forschung auf höchstem Niveau gewährleistet sind und dass eine ausreichende Finanzierung für eine attraktive und innovative Universität gesichert ist. 

 

22. Feb 2017