Am 28. November stimmen die Baselbieter:innen über die Ausgabenbewilligung für das Kantonale Integrationsprogramm 2bis ab. Das Kantonale Integrationsprogramm finanziert spezifische Integrationsmassnahmen in acht Förderbereichen. Die Hälfte der Kosten trägt der Bund. Das Baselbieter Parlament stimmte der Vorlage mit 61:22 Stimmen zu und auch der Regierungsrat und die Gemeinden stehen mit Überzeugung hinter dem Kantonalen Integrationsprogramm. Die SVP hat dagegen das Referendum ergriffen. SP, EVP, GLP und Grüne lancieren heute die Ja-Kampagne für das Kantonale Integrationsprogramm.

Zu einer erfolgreichen Integration gehören die soziale Zugehörigkeit, die Teilnahme am Arbeitsmarkt und gute Deutschkenntnisse. Das Kantonale Integrationsprogramm fördert die Chancengleichheit im Baselbiet mit Beratungen, Sprachbildungs- und Frühförderangeboten. 80% der budgetierten Gelder werden für diese Bereiche aufgewendet. Mehr als die Hälfte fliesst in die Verbesserung der Sprachkenntnisse. Stephan Ackermann, Landrat und Fraktionspräsident Grüne/ EVP streicht die Bedeutung der Sprachkurse heraus: «Die Grundlage einer gelingenden Integration ist die Sprache – deshalb wollen wir das Erfolgsmodell KIP im Baselbiet weiterführen.»

Von besonderer Bedeutung ist das Kantonale Integrationsprogramm für fremdsprachige Kinder. Miriam Locher, Präsidentin SP, dazu: «Die Frühförderangebote des KIP legen den Grundstein für eine erfolgreiche Integration. So können wir Kinder bei der Überwindung zusätzlicher Hürden unterstützen und eine tatsächliche Teilhabe an der Gesellschaft ermöglichen.»

Eine erfolgreiche Integration ist im Interesse von uns allen. Sie wirkt sich gesellschaftlich, kulturell und volkswirtschaftlich positiv auf unser Zusammenleben aus. Martin Geiser, Präsident der EVP, erläutert, wieso das Kantonale Integrationsprogramm eine Investition in die Zukunft ist: «Das Vereinsleben und die kulturelle Vielfalt werden gestärkt. Die Integration in den Arbeitsmarkt, in die Schulen und die Berufsbildung entlastet die Gemeindefinanzen und erhöht die Steuereinnahmen.»

Seit 2014 setzt der Kanton Baselland seinen Integrationsauftrag mit dem kantonalen Integrationsprogramm um und erhält dafür Beiträge vom Bund. «Es gibt keinen Grund, ohne Not auf das bewährte Programm und die Bundesgelder zu verzichten und so die Existenz von vielfältigen Integrationsangeboten im Kanton und in den Gemeinden aufs Spiel zu setzen», meint Thomas Tribelhorn, Präsident GLP.

Aus Sicht der vier Parteien muss das bewährte Integrationsprogramm im Baselbiet weitergeführt werden. Mit Überzeugung empfehlen SP, EVP, GLP und Grüne daher der Baselbieter Stimmbevölkerung ein Ja zum Kantonalen Integrationsprogramm.

 

Auskunft erteilen:

Miriam Locher, Landrätin, Parteipräsidentin SP, 076 445 07 22

Stephan Ackermann, Landrat, Fraktionspräsident Grüne/EVP, 076 412 08 74

Martin Geiser, Präsident EVP, 061 981 51 13

Thomas Tribelhorn, Präsident GLP, 079 752 96 15

 

www.ja-zum-kip.ch

16. Okt 2021