Mit Regierungsrätin Kathrin Schweizer und Landrat Thomas Noack nominiert die SP Baselland ein starkes Duo, um einen zweiten SP-Sitz im Baselbieter Regierungsrat zu holen. Die SP beschliesst zudem Nein-Parolen zur AHV-21 und zur Abschaffung der Verrechnungssteuer sowie ein Ja zur Massentierhaltungsinitiative.

Rund 100 Delegierte kamen an der heutigen Delegiertenversammlung der SP Baselland in Muttenz zusammen, um das SP-Zweierticket für die Regierungsratswahlen zu nominieren. Zur Nomination stellten sich die amtierende SP-Regierungsrätin Kathrin Schweizer und Landrat Thomas Noack. «Das ist ein starkes Team mit langjähriger Erfahrung und ausgewiesener Kompetenz. Für den Fortschritt im Baselbiet braucht es mehr SP in der Regierung. Ich bin zuversichtlich, dass wir das mit diesem erstklassigem Duo schaffen», so Miriam Locher, Präsidentin der SP Kanton Baselland.

Kathrin Schweizer ist seit 2019 Regierungsrätin und ab Ende Juni Regierungsratspräsidentin des Kantons Baselland. Als Sicherheitsdirektorin hat sie in dieser Zeit herausragende Arbeit für ein fortschrittliches Baselbiet geleistet – u.a. im Bereich der Bekämpfung häuslicher Gewalt, beim kantonalen Integrationsprogramm oder jüngst bei der Förderung der frühen Sprachförderung. «Ich versichere euch, dass ich weiterhin mit aller Energie und viel Freude Partei für ein solidarisches und fortschrittliches Baselbiet ergreifen werde.», begründete Kathrin Schweizer ihre Motivation an der Delegiertenversammlung.

Für ein fortschrittliches Baselbiet – sei es beim Klima, bei der sozialen Sicherheit oder bei einer verbesserten Vereinbarkeit von Familie und Beruf – braucht es mehr sozialdemokratische Stimmen in der Baselbieter Regierung. Für einen zweiten SP-Sitz hat sich Thomas Noack zur Nomination gestellt. Thomas Noack ist seit 2018 im Landrat und war davor 10 Jahre lang Gemeinderat in Bubendorf. Somit ist er bestens mit den politischen Ebenen des Baselbiets vertraut. Als Leiter des Bereichs Hochbau und Planung der Stadt Liestal bringt Thomas Noack viel Erfahrung in der Stadtverwaltung mit. «Ich will mit meiner Erfahrung aus Politik und Verwaltung Verantwortung für die Gestaltung unseres Lebensraums übernehmen und eine zusätzliche sozialdemokratische Stimme in der Baselbieter Regierung sein», erklärt Thomas Noack den Delegierten.

Überzeugt von diesem hochkarätigen Duo haben die Delegierten der SP Baselland das Zweierticket mit grossem Mehr und anhaltendem Applaus für die Regierungsratswahlen 2023 nominiert.

Ausserdem haben die Delegierten auf Antrag von Landrat Urs Kaufmann einstimmig die Nein-Parole zum Verrechnungssteuer-Referendum gefasst. Auf Antrag von Michèle Meyer, Präsidentin der SP Frauen Baselland, haben sich die Delegierten mit grossem Mehr für zwei Nein-Parolen zur AHV-21 und zur entsprechenden Zusatzfinanzierung der AHV durch eine Erhöhung der Mehrwertsteuer entschieden. Für die Massentierhaltungsinitiative wurde auf Antrag von Felix Enz, Vorstandsmitglied der JUSO Baselland, eine Ja-Parole gefasst.

Weitere Auskünfte:

  • Miriam Locher, Präsidentin der SP Baselland, 076 445 07 22
  • Kathrin Schweizer, Regierungsrätin, 076 233 51 11
  • Thomas Noack, Landrat, Regierungsratskandidat, 079 619 05 20

 

 

Parolenübersicht 25. September 2022

 

Nationale Vorlagen

 

AHV 21

NEIN

Zusatzfinanzierung AHV durch Erhöhung der MWST

NEIN

Verrechnungssteuer

NEIN

Massentierhaltungsinitiative

JA

 

15. Jun 2022