Gegenvorschlag zu SP-Initiative entlastet über 50’000 Personen

Der heute vom Landrat verabschiedete Gegenvorschlag zur Prämien-entlastungsinitiative der SP Schweiz bringt dringend benötigte Entlas-tung für tiefe und mittlere Einkommen. Gerade die Prämienbelastung von Haushalten mit Kindern und solchen, die bisher direkt über der Ein-kommensobergrenze lagen, wird dadurch sinken.

Die hohe Prämienbelastung ist die grösste Sorge der Bevölkerung. Die SP setzt sich auf kantonaler und nationaler Ebene seit Jahren dafür ein, dass mehr Personen und Familien unterstützt werden. Dies geschieht nun durch den Gegenvorschlag zur Prämien-Entlastungsinitiative der SP Schweiz: Über 50’000 Personen im Kanton Basel-Landschaft erhalten ab 2028 zusätzlich Prämienverbilligung. Mit dem Systemwechsel wird die tatsächliche Belastung der Haushalte berücksichtigt. Eine Familie mit zwei Kindern und 100’000 Franken steuerbarem Einkommen wird zukünftig mit rund 5’000 Franken bei den Prämien entlastet. Schwelleneffekte fallen grösstenteils weg.

Wenn die Prämienentlastung unter 240 Franken beträgt, wird der Betrag nicht ausbezahlt. Die SP Baselland hat einen Antrag eingereicht, diese Untergrenze auf 100 Franken zu senken. Da die Prämienverbilligung direkt an die Krankenkassen ausbezahlt wird, hätte sich durch eine tiefere Untergrenze kein administrativer Mehraufwand ergeben. Leider wurde dieser Antrag dennoch abgelehnt.

Dank der jahrelangen Arbeit der SP kantonal und national werden Personen mit tiefen Einkommen und Mittelstandsfamilien endlich spürbar entlastet. Der Landrat hat heute der Gesamtvorlage einstimmig zugestimmt. Die SP Baselland freut sich über dieses Resultat.

Ansprechpartner:innen zu diesem Thema

Beitrag teilen:

Facebook
Twitter
LinkedIn
Animation laden...Animation laden...Animation laden...

Newsfeed