Seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2017 haben sich die Anschlüsse der Linie 70 in Liestal massiv verschlechtert. Wer in den oberen Kantonsteil oder nach Luzern und Zürich möchte, muss eine satte halbe Stunde am Bahnhof Liestal warten – hin und zurück! Das ist für die Betroffenen nicht haltbar. Beim Kanton sind bereits über 100 Beschwerden eingegangen. Die SP Baselland reicht deshalb im Landrat einen Vorstoss mit einem Lösungsvorschlag ein und lanciert eine Petition.

Die Linie 70 ist die beliebteste Buslinie im ganzen Baselbiet: Jährlich werden 1.3 Millionen Personen transportiert. Die Präsidentin des Petitionskomitees und Vizepräsidentin der SP Baselland Samira Marti meint: „Es kann nicht sein, dass das Angebot bei einer solch erfolgreichen und rege genutzten Linie dermassen verschlechtert wird. Das Föiflibertal und der öffentliche Verkehr büssen damit gehörig an Attraktivität ein. Mit einem 20 Minuten-Takt gewinnen wir diese Attraktivität zurück.“

Die SP Baselland fordert den Regierungs- und Landrat in der Petition dazu auf,

  • Die Wartezeiten schnellstmöglich zu verringern,
  • einen 20-Minuten-Takt auch neben den Hauptverkehrszeiten für die Linie 70 zu prüfen,
  • und den Vorstoss von Landrat Jan Kirchmayr („Die Buslinie 70 muss attraktiv bleiben!“) zu unterstützen.

Der Vorstoss wird an der nächsten Landratssitzung vom 25. Januar eingereicht. Dem Petitionskomitee gehören neben Präsidentin Samira Marti u.a. auch SP-Nationalrat Eric Nussbaumer, SP-Parteipräsident Adil Koller, SP-Fraktionspräsidentin Miriam Locher sowie die Oberbaselbieter Gemeinderäte Thomas Noack, Rafael Moser und Andreas Appenzeller an.

Die Petition findet sich unter www.euse-70er.ch

16. Jan 2018